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DIE LANGE NACHT ZU BECKETTS 100. GEBURTSTAG
Becketts Werk, einzigartig in der Literatur des 20. Jahrhunderts, entzieht sich den gängigen Etikettierungen. Man hat versucht, dem Geheimnis dieses Werks mit dem Begriff des Absurden beizukommen. Ein fragwürdiges Unterfangen, die Vielstimmigkeit und Tiefe, die aus jedem seiner Texte sprechen, zu bändigen.
Einige seiner Stücke sind weltberühmt, sie sind zu Klassikern der Moderne geworden: , , . Doch die Mehrzahl der Romane, Erzählungen und Dramen des irischen Nobelpreisträgers sind geblieben - ein fast unbekanntes Land. Ein Glück für die Leser und Zuschauer, denn so können sie sich ihren eigenen Weg bahnen durch diesen dunklen, grossartigen literarischen Kosmos.
In der langen Nacht zu Becketts 100. Geburtstag erklingen die Stimmen und Sprachen grosser Schauspielerinnen und Schauspieler aus sieben Ländern. Zudem ermöglicht die von Marek Kedzierski, Thomas Hunkeler und Bruno Hitz konzipierte Veranstaltung, zahlreiche weniger bekannte Prosatexte Becketts auf ihre Bühnenwirksamkeit zu überprüfen.
Dabei sind unter anderem Martin Wuttke (Berlin) in seiner Inszenierung von ; Rick Cluchey, ehemaliger Häftling in San Quentin und späterer Vertrauter Becketts in Becketts eigener Inszenierung (; aus Paris Serge Merlins vielgelobte szenische Lesung von (); Giulia Lazzarini (Piccolo Teatro Milano) mit (); Norbert Schwientek (Basel) mit einer Lesung und zahlreiche weitere Künstler aus Irland, England, Polen, der Ukraine und den USA.
Auch filmische Raritäten wie von 1965 mit Buster Keaton, die Beckett-Hommage Harold Pinters und weitere audiovisuelle Dokumente werden an diesem Abend im Schiffbau zu sehen sein.
Die Veranstaltung wird von den folgenden Institutionen unterstützt:
Präsidialdepartement der Stadt Zürich
Migros Kulturprozent sowie Migros-Genossenschaftsbund
Hochschulforum der reformierten Kirche Zürich
Service Culturel de l'Ambassade de France en Suisse
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland, Bern
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